FRIEDHÖFE

Das Bestattungswesen einschließlich Planung und Betrieb der Friedhöfe ist eine kommunale Pflichtaufgabe.
Friedhöfe sind in der Regel auch kommunale Grünanlagen und das Bestattungswesen unterliegt einem gesellschaftlichen Wandel (z.B. die Grabpflege).

In den 1970 er bis 90er Jahren waren Friedhofsplanungen meist Neuanlagen oder Erweiterungen mit dem vorrangigen Augenmerk auf Wegebau und Bepflanzung. Die Kommunen beauftragten deshalb oft Landschaftsplaner mit entsprechenden Friedhofsplanungen.  

Mitte der 1990er Jahre, spätestens jedoch seit 2000 ist auch im ländlichen Raum ein starker Wandel im Friedhofs- und Bestattungswesen erkennbar. In der Gesellschaft ist flächendeckend und konfessionsübergreifend die Feuerbestattung akzeptiert worden.

Alternative Bestattungsformen, wie anonyme Erdgräber, Friedwälder und andere Formen werden immer häufiger nachgefragt. Vor allem nimmt die Bestattungsform der Urnen-Erdgräber und der Urnenwände stark zu, was zu kürzeren Liegezeiten und vor allen Dingen zu weniger Platzbedarf führt.

Eine weitere Planungsaufgabe stellen Friedhofsumbauten bzw. Sanierungen, vor allem in geologisch problematischen Böden, dar. Hier kommen dann z.B. Geländeanhebungen, Drainagesysteme oder Grabkammersysteme zum Einsatz.

Somit haben sich im Laufe der Jahrzehnte auch die Planungsanforderungen gewandelt bzw. zugenommen:

  • Bestandserhebungen und -erfassungen
  • Bedarfsplanung für die Zukunft
  • zukunftsfähige, variable und nachhaltige Konzepte
  • Baugrund und Geologie

Der Friedhof selbst stellt in seinem Bestand und Betrieb einen sensiblen Bereich dar.
Während einer Baumaßnahme bzw. Umbau im Bestand steigen deshalb die Planungs- anforderungen und vor allen Dingen die Projekabwicklung stark an.

Diese Planungs- und Projektabwicklungsanforderungen können bestens von LK&P.-Ingenieure mit einem Team von Ingenieuren und Stadtplanern für kommunale Auftraggeber gelöst werden.

Beispiele:

  • Neubauten und Erweiterungen: Gschwend, Iggingen und Durlangen
  • Umbauten im Bestand: Waldstetten und Heuchlingen
  • Urnenwände: Waldstetten, Böbingen und Durlangen